Sonntag, 5. Juli 2015

Zurück in Deutschland

Ich habe euch versprochen, mich nach meiner Rückkehr nach Deutschland noch mal zu melden und jetzt ist es endlich so weit. Um diesen Eintrag zu strukturieren, werde ich mich an einigen Fragen orientieren. 

Wie verlief der Abschied auf Martinique? 

Bis zum letzten Moment konnte ich nicht realisieren, dass das Ende meines Auslandsjahres gekommen war. Da ich in den letzten Wochen sehr viel unternommen hatte, hatte ich nicht die Zeit, mich darauf einzustellen. Am letzten Abend vor meiner Abreise haben meine Gastschwestern und ich uns lange unterhalten und das ganze Jahr noch einmal rekapituliert. Wie schnell die Zeit doch vergangen ist!
Der Tag meiner Abreise begann wie ein ganz gewöhnlicher: Ich bastelte mit meiner kleinen Gastschwester, später gab es Mittagessen, danach drehten wir lustige Videos, bis wir zum Flughafen fahren mussten. Der Weg dahin kam mir irreal vor, ich schaute aus dem Fenster, fühlte mich leer und gleichzeitig erfüllt. Ich war unendlich traurig, dass ich die Insel, die in den vergangenen Monaten zu meinem Zuhause geworden war, verlassen musste, aber auch sehr dankbar für all die schönen Erlebnisse. 
Am Flughafen wurde es dann sehr emotional. Als ich meiner Gastfamilie eine Karte gab, auf der ich all meine Gedanken niedergeschrieben hatte, flossen einige Tränen. Es berührte mich, dass meine Gastmama weinte, da sie zwar immer sehr fürsorglich gewesen war, aber manchmal auch kühl. Es war das größte Geschenk für mich, als sie mir am letzten Tag mitteilte, dass ich für sie wie eine dritte Tochter gewesen war.
Drei meiner Freundinnen sind zum Flughafen gekommen, um sich von mir zu verabschieden. Ich kann immer wieder betonen, wie froh ich bin, wahre Freunde gefunden zu haben. Sie machten es mir sehr schwer, ins Flugzeug zu steigen. 

Im Flugzeug holte ich das Abschiedsbuch heraus, in das meine Freunde mir Texte geschrieben hatten. Als ich mir alles durchlas, wollte ich am liebsten augenblicklich umdrehen und mein Leben auf Martinique fortführen. 

Wie erging es dir an deinen ersten Tagen zurück in Deutschland? 

Die ersten Tage waren schrecklich! Damit hatte ich nicht gerechnet, weil ich mich trotz des harten Abschieds von Martinique auf mein Leben in Deutschland gefreut hatte. Ich hatte während meines Auslandsjahres vieles zu schätzen gelernt und mir vorgenommen, an meinen ersten Tagen in Deutschland alles zu machen, was ich auf Martinique nicht konnte: Schwarzbrot essen, mit der Bahn nach Hamburg, Fahrradfahren, laufen (und zwar nicht nur im Kreis auf der Bahn), meine Freunde treffen,… Vor allem hatte ich mich sehr darauf gefreut, wieder mehr Freiheiten zu haben. Auf Martinique war ich oft sehr eingeschränkt, fühlte mich manchmal wie ein kleines Kind, da ich immer auf einen Erwachsenen angewiesen war. Ich wollte endlich wieder selbst bestimmen, was ich mache!
Es kam dann aber ganz anders. Als ich nachmittags in Deutschland ankam, hatte ich bereits seit 24 Stunden nicht geschlafen. Durch die Aufregung merkte ich jedoch nicht viel von meiner Müdigkeit, sondern erzählte erst einmal meinen Eltern, meiner Schwester und einer Freundin, die mich vom Flughafen abgeholt hatten, ganz viel von meinen Erlebnissen und zeigte Fotos. Die ganze Zeit stand ich ein wenig neben mir, konnte immer noch nicht fassen, dass ich wieder in Deutschland war. 
Man hätte denken können, dass ich abends durch den Schlafmangel sofort einschlafe. Dem war leider nicht so, denn kaum lag ich im Bett, war ich hellwach. Ich dachte an so viel, dass es mir vorkam, als würde mein Kopf explodieren. Um 5 Uhr morgens kam ich endlich zur Ruhe, kurz darauf war ich aber wieder wach. An meinem ersten richtigen Tag in Deutschland fühlte ich mich wie in Trance, konnte nichts richtig realisieren. Zudem waren es 13 ° C, für mich war das so kalt, dass jeder Schritt nach draußen eine große Überwindung war. 
In der nächsten Nacht schlief ich wieder nur zwei Stunden und wachte mit Fieber, verstopfter Nase und entzündetem Hals auf. So hatte ich mir meine Rückkehr nach Deutschland ganz bestimmt nicht vorgestellt! Ich konnte nichts von dem machen, was ich mir vorgestellt hatte, sondern lag krank im Bett und hatte genügend Zeit, um meinem Leben auf Martinique hinterherzutrauern. Niemals hätte ich gedacht, dass das Schwierigste an meinem Auslandsjahr das Wiedereinfinden in Deutschland sein würde!

Ab wann hast du dich wieder zuhause gefühlt? 

Richtig zuhause bin ich immer noch nicht. Oft sehe ich Menschen auf der Straße vom Weiten und denke im ersten Moment, dass es Leute aus Martinique sind. In solchen Momenten wird mir schlagartig bewusst, dass ich zurück in Deutschland bin. 
Besser wurde es, als sich mein gesundheitlicher Zustand verbesserte und die Außentemperaturen stiegen. Richtig gut tat es mir auch, all meine Freunde wiederzusehen, die eine Überraschungsparty für mich organisiert hatten. Auch wenn ich Martinique sehr vermisse, habe ich mich mittlerweile damit abgefunden, dass ich in den nächsten zwei Jahren hier lebe. Ich habe jetzt zwei Familien, zwei Freundeskreise und zwei Zuhause und hoffe sehr, sie miteinander verbinden zu können. Bisher klappt das sehr gut, ich habe jeden Tag Kontakt mit meinen Freunden und meiner Familie auf Martinique. 

Hast du das Gefühl, dass du dich verändert hast? Wie sieht es mit deinem Umfeld in Deutschland aus?

Am Anfang habe ich gesagt, dass es mir so vorkommt, als habe ich ein Jahr Auszeit von meinem Leben genommen. Ich bin nach Martinique geflogen, habe auf die Stopp-Taste gedrückt, etwas völlig Neues erlebt, bin nun wieder zurück, drücke auf Play und mache da weiter, wo ich aufgehört habe. So einfach ist es aber nicht! An den ersten Tagen dachte ich wirklich, ich sei die Einzige, die sich verändert hat, alle anderen aber seien gleich geblieben. Erst jetzt ist mir bewusst geworden, dass das Leben hier in dem Jahr weitergegangen ist und meine Familie und Freunde auch viel erlebt haben. Viele von ihnen haben ihren Führerschein gemacht, manche haben schon einen Ausbildungsplatz oder wissen, was sie nächstes Jahr nach dem Abitur studieren möchten. Wir haben alle auf unsere Art eine schöne Zeit verbracht und es ist sehr spannend, uns gegenseitig von unseren Erlebnissen zu erzählen. 

Planst du weitere Reisen?

Ganz klar: Ja! Mir ist es sehr wichtig, zu reisen und mich mit der Geschichte und der Kultur vor Ort zu beschäftigen, um die Menschen dort und letztendlich auch mich selbst besser zu verstehen. Martinique soll für mich erst der Anfang gewesen sein, denn ich möchte so viel wie möglich von der Welt sehen, um mich ihr zugehörig fühlen zu können. 


Schreibt mir gerne, wenn ihr noch Fragen habt!

Bis dahin,
eure Alicia

Samstag, 6. Juni 2015

Meine Abschiedsfeier und ein Ausflug in den Norden

Wie versprochen berichte ich euch über meine Abschiedsfeier. Wir trafen uns an einem wunderschönen Strand in Sainte-Luce. Es gibt viele Bäume dort, die für ausreichend Schatten sorgen, das Wasser ist klar und türkis und da nur sehr wenige diesen Strand kennen, sind kaum Touristen da. Die perfekte Location also!




















Der Tag hätte nicht schöner sein können. Schade war nur, dass einige nicht kommen konnten, da am Montag die Abiturprüfungen beginnen und sie sich keinen Tag Auszeit vom Lernen leisten konnten. In einer kleinen Runde war es aber auch lustig und nächsten Freitag sehe ich die anderen noch mal wieder, da wir alle zusammen ins Kino gehen. 

Ich kann nicht glauben, dass die erste Woche meiner Ferien um ist und ich schon in acht Tagen nach Deutschland fliege. Die Zeit läuft mir davon, dabei habe ich noch so viel zu tun. Meine Gastfamilie hat mich gebeten, ihnen noch vor meinem Abflug ein Fotoalbum über die Kreuzfahrt zu gestalten, aber ich weiß gar nicht, wann ich das machen soll. Dass meine letzten zwei Wochen so voll werden, hätte ich nicht gedacht!  

Am Donnerstag haben die Großeltern mich in den Norden Martiniques mitgenommen. Dort waren wir zuerst im « jardin de Balata », eine riesengroße und beeindruckende Gartenanlage. 











Danach besuchten wir zwei Museen über den Vulkan « Montagne Pelée », der 1902 ausgebrochen ist, sowie den Vulkan selbst. Es handelt sich hierbei um eine der tragischsten Vulkankatastrophen des 20. Jahrhunderts. Die Bewohner hatten die zahlreichen Anzeichen — wie die Erdbeben, die Vulkanasche und den Schwefelgeruch — ignoriert oder nicht erkannt. Selbst als sich die Aktivität des Vulkans immer weiter steigerte, unternahmen sie nichts. Am 08. Mai 1902 kam es schließlich zum Ausbruch: Die Glutwolken, die etwa 1000 °C heiß waren, vernichteten die damalige Hauptstadt Saint-Pierre vollständig. Es gab über 30.000 Tote, nur drei Menschen überlebten. 

Saint-Pierre ist nie wieder wie vorher geworden: Wenn man durch die heruntergekommenen Gassen geht, kann man sich kaum vorstellen, dass dies einst das Zentrum der Insel war. 
Ich bin sehr froh, diesen Ausflug gemacht zu haben und nun auch den Norden Martiniques näher zu kennen, denn durch die bergigen Landschaften und die vielfältige Natur unterscheidet er sich sehr vom Süden. 
















Ich versuche, in den letzten Tagen noch so viel wie möglich mitzunehmen, bevor es zurück nach Deutschland geht. Zurück nach Deutschland… Wie unrealistisch das klingt! 
Auf jeden Fall werde ich noch ein Fazit über mein Auslandsjahr schreiben — aber wahrscheinlich erst, wenn ich wieder zuhause bin. 

Bis dahin, ihr Lieben, 
genießt das schöne Wetter in Deutschland! 

Sonntag, 31. Mai 2015

Letzter Schultag

Am 29. Mai 2015 war mein letzter Schultag auf dem Lycée Bellevue. Ein sehr aufwühlender Tag! 




Im Französischunterricht bekamen wir Besuch von einem Fernsehteam, das eine Reportage über die Vorbereitungen fürs Abitur machte. Ihr könnt euch die Sendung hier anschauen: http://martinique.la1ere.fr/2015/05/29/bac-derniere-ligne-droite-pour-les-premieres-259969.html


Nun habe ich noch zwei Wochen Ferien, bevor es zurück nach Deutschland geht. Ihr werdet vor meiner Abreise auf jeden Fall noch von mir hören (spätestens nächste Woche nach meiner Abschlussfeier)!

Bis dann!
Alicia






Dienstag, 26. Mai 2015

Was ich in der letzten Zeit so gemacht habe...

Langsam muss ich der Wahrheit ins Auge sehen und akzeptieren, was unerklärlich erscheint: Die letzten Wochen meines Auslandsjahres haben begonnen! So wie wahrscheinlich jedem Austauschschüler wird auch mir zum Ende hin bewusst, dass ich noch viel sehen und machen möchte, aber die Zeit wegrennt. Daher sind die Wochenenden zurzeit ziemlich gefüllt!

Am 17. Mai war ich mit meiner Gastschwester und ein paar Freunden an einem Strand im Süden.





Auch am Mittwoch darauf, den 20. Mai, bin ich mit drei Freundinnen zum Strand gegangen. Wie immer war es sehr schön, diesmal aber auch ein klein wenig traurig, weil es mein letztes Mal dort war. Ich werde den Strand, an dem ich so viele Nachmittage verbracht habe, sehr vermissen!





Das Wochenende darauf habe ich mit meiner Gastfamilie eine Wanderung gemacht. Eine Stunde lang durchquerten wir tropischen Regenwald, bis wir an einem Wasserfall ankamen, wo wir badeten und picknickten. Im folgenden Video könnt ihr die Wanderung nacherleben und vielleicht eine Vorstellung davon bekommen, wie ich mich gefühlt habe: Es war eine wunderbare Erfahrung, mitten in der Natur zu sein und eine neue Seite von Martinique kennenzulernen.



 (Die Qualität ist leider nicht so gut, aber ansonsten hätte das Video Stunden fürs Hochladen gebraucht ...)





Am Tag darauf ging es wieder an den Strand — nach Tartane, wo ich auch meinen Geburtstag gefeiert habe.






Nachdem wir einige Stunden am Strand verbracht hatten, machten wir einen Spaziergang und bestiegen einen Berg in der Nähe. Von da aus hatten wir einen einzigartigen Ausblick auf den Osten Martiniques.





Nächsten Sonntag fahren wir wieder ans Meer, um Muttertag zu feiern. Zurzeit ist Baden die einzig erträgliche Beschäftigung, weil es so unglaublich heiß ist. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann es das letzte Mal geregnet hat, so lange ist es schon her. Leichtathletik war in der Hitze schon immer hart, zur Zeit ist es gar unmöglich. Oder hätte einer von euch Lust, dort zu laufen? 



Heute habe ich so sehr auf Schulschluss hingefiebert, um endlich meine Jeans gegen Shorts austauschen zu können. Aber ich habe keinen Grund, um mich zu beschweren, denn es ist meine letzte Schulwoche. Richtig realisieren kann ich das noch nicht! Es ist nun Zeit, mich von allen zu verabschieden … Wenigstens meine engsten Freunde sehe ich noch mal wieder, denn am nächsten Mittwoch feiert Amandine ihren Geburtstag und sie hat beschlossen, dass es gleichzeitig eine Abschiedsfeier für mich werden soll. Danach werde ich euch wieder berichten!

Bis dahin,
eure Alicia





Dienstag, 12. Mai 2015

Mein Geburtstag

Am Samstag war mein 17. Geburtstag. Ich bin um kurz nach sieben aufgestanden und dann in die Küche gegangen. Dort waren meine Gasteltern gerade mit Frühstücken fertig. Sie teilten mir mit, sie würden in einen Baumarkt fahren und baten mich, meine Gastschwestern um 9:15 Uhr zu wecken. Als sie das Haus verließen, sagte meine Gastmutter: "Ach, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag übrigens!" Mein Gastvater gratulierte mir nicht. Das nahm ich aber nicht persönlich, denn ich weiß, dass Geburtstage in der französischen Kultur keine große Bedeutung haben. Ich erinnere mich noch an den Geburtstag meines Gastvaters: Außer mir hat ihm keiner ein Geschenk gegeben und seine Kinder haben den Geburtstag sogar vergessen.
Ich war sehr froh, zu wissen, dass ich meinen trotzdem feiern würde: Für den Tag darauf, den 10. Mai, hatte ich nämlich eine Feier am Strand geplant. Morgens begann ich mit den Vorbereitungen dafür und backte einen Kokos-Schokoladen-Kuchen. Während meine eine Gastschwester Mathenachhilfe hatte, leistete die andere mir beim Backen Gesellschaft. Als ich zwischendurch mit meinem Handy beschäftigt war, wollte sie wissen, was ich mache. Ich sagte ihr, ich würde den Leuten, die mir Glückwünsche geschickt hatten, antworten. Sie war überrascht, denn sie hatte  genau wie ihre Schwester meinen Geburtstag vergessen.
Um 13:00 Uhr kamen die Eltern zurück und wir aßen Mittag. Während der "sièste" backte ich einen weiteren Kuchen. Nachmittags hatten mein Gastvater und meine eine Gastschwester einen Augenarzttermin und die andere war mit meiner Gasmutter einkaufen und beim Sport. Ich beendete währenddessen die Vorbereitungen für meine Geburtstagsfeier und skypte mit meiner Mutter. Zum Abendessen kamen alle zurück, mein Geburtstag wurde den ganzen Tag über nicht erwähnt. Ich war aber sowieso so beschäftigt, dass es mir nichts ausmachte.

Am nächsten Tag um 9:45 Uhr fuhren wir los. Unterwegs holten wir zwei Freundinnen von mir ab und um 10:30 Uhr kamen wir am Strand an. Meine Gäste hatte ich für 11:00 Uhr eingeladen. Um 11:15 Uhr war noch keiner da, aber das beunruhigte mich nicht, da man in der Karibik mit Verspätungen rechnen muss. Als um 11:30 Uhr immer noch keiner gekommen war, wurde ich langsam unruhig. Eine Freundin rief mich an, um mir zu sagen, dass ihrer Mutter etwas dazwischengekommen war und sie sie somit nicht fahren konnte. Die Mutter einer anderen hatte sich am Morgen am Arm verletzt und wartete noch auf den Arzt. Eine andere schrieb mir um 11:20 Uhr, sie würde jetzt losfahren. Wieder eine andere fand den Weg nicht. Von manchen hörte ich gar nichts. Einen Moment lang dachte ich wirklich, die Feier würde nicht stattfinden. So ist das eben mit der karibischen Mentalität.
Wie kam es letztendlich? Die Mutter meiner Freundin konnte ihren Termin verschieben und sie doch bringen. Die Verletzung der anderen war halb so schlimm und der Arzt gab ihr die Erlaubnis, Auto zu fahren. Eine andere Freundin war pünktlich in dem richtigen Ort, aber am falschen Strand gewesen. Sie hatte ihr Handy vergessen, fuhr also zurück nach Hause, um mich anzurufen und dann wieder zum Strand. Und die anderen waren einfach nur zu spät! Letztendlich sind sie alle gekommen und ich weiß nun, dass ich die Gäste in Zukunft eine Stunde früher einladen muss, damit die Feier rechtzeitig losgehen kann. ;-) 

Umso besser wurde die Party dann. Alles stimmte: Die Location war traumhaft, das Wetter wunderbar und die Stimmung super!






Das Essen schmeckte auch sehr gut.
Nach dem Hauptgericht servierte ich zuerst den Kokos-Schoko-Kuchen. Alle fanden ihn sehr lecker!







Danach schnitt ich den Apfelkuchen und auch er kam so gut an, dass er im Laufe des Nachmittags bis auf den letzten Krümel gegessen wurde. Noch am nächsten Tag wurde in der Schule über die Kuchen gesprochen, das freute mich sehr!



Nach dem Essen packte ich die Geschenke aus. Ich bekam viele schöne Dinge, die mich immer an meine Freunde und meine Zeit auf Martinique erinnern werden. Eine Freundin hatte mir sogar ein Gedicht geschrieben!








Wir hatten sehr viel Spaß, lachten, unterhielten uns, badeten,... Was bin ich froh, hier so gute Freunde gefunden zu haben!











Am Anfang meines Jahres hätte ich nicht gedacht, dass ich überhaupt jemals etwas mit Freunden außerhalb der Schule machen könnte. Wie viel sich seitdem doch getan hat!








Es ist schwierig, den Tag in Worte zu fassen, aber ich denke, dass die Fotos für sich sprechen und zeigen, wie gut es mir ging. Wenn ich die Bilder anschaue, muss ich unwillkürlich lächeln, weil sich die Freude, die ich während meiner Geburtstagsfeier verspürt habe, wieder in mir ausbreitet. Dieser Tag war ein Highlight meines Auslandsjahres, wenn nicht sogar der schönste Tag. Meine Freunde hier werden mir den Abschied erschweren, aber natürlich freue ich mich auch auf euch in Deutschland.
Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit gerade jetzt zum Ende hin vergeht. Die letzten Schultage sind gezählt, es fällt viel Unterricht aus und für meine Klassenkameraden hat der Abistress begonnen. Damit rückt auch meine Heimreise immer näher ... Ich möchte und kann nicht glauben, dass mein Auslandsjahr schon bald zu Ende ist. Es war die beste Entscheidung überhaupt, mein Leben in Deutschland für ein Jahr zurückzulassen und etwas völlig Neues zu erleben. Ich habe so viel in den letzten Monaten gelernt — nicht nur über andere, sondern auch über mich —, habe mich sprachlich stark verbessert, bin selbstständiger geworden und habe Freundschaften fürs Leben geschlossen. Schon allein deshalb hat sich das Auslandsjahr gelohnt!